Die Rolex ist der Bentley unter den Uhren.  Wird ein Modell gesichtet, beginnt das Getuschel, die Blicke richten sich auf das edle Design und die Augen der Menschen beginnen zu strahlen: Kaum eine Uhr bietet das Maß an Luxus, geschweige denn den Charme oder die Ästhetik. Selbst ein James Bond kommt heutzutage nicht mehr ohne das Markenzeichen an seinem Handgelenk aus. Dabei mauserte sich der Konzern von einem simplen Uhrmacherbetrieb mit Ambitionen zu einem Hersteller, der einen ikonischen Chronographen produziert und entwickelte sich schlußendlich zu einer lebenden Legende. Zudem ist die Rolex nicht ohne Grund die meist imitierte Uhr der Welt, denn kaum eine andere kann ihrem Ruf gerecht werden. Deswegen verraten wir Ihnen nun 3 Dinge über Rolex, die Sie bestimmt noch nicht wussten.

 

Das berühmteste Uhrenwerk als gemeinnütziges Unternehmen

Rolex wurde im Jahr 1905 von Hans Wilsdorf und seinem Schwager Alfred Davis gegründet. Aus steuerlichen Gründen, zog das Unternehmen aus England in die Schweiz, was während des ersten Weltkrieges geschah.

Die Hans-Wilsdorf-Foundation, gegründet 1944, gilt als eine gemeinnützige Organisation, die bis heute den größten Part aller Anteile am Unternehmen Rolex hält. Dies mag vielleicht auch darin begründet sein, dass die Organisation als gemeinnützige Unternehmung steuerliche Vorteile erfährt, doch es macht den Schweizer Betrieb zu einem Unternehmen mit gemeinnützigem Hintergrund.

Rolex Cellini Collection

© Rolex

Cellini Collection

Die Herkunft des Firmennamens

Rolex ist kein Begriff aus der Umgangssprache, so viel steht fest. Doch wie kam Wilsdorf nun auf den Namen, der ganze Generationen prägte?

Zunächst wollte er einen Namen, der als Branding auf Chronographen nicht nur gut aussah, sondern sich auch international durchsetzen und im Gedächtnis bleiben würde. Sein erster Ansatz beschäftigte sich mit der Kombination alle Buchstaben aus dem Alphabet zu einem einzigen Namen, was jedoch kläglich scheitern sollte.

Dann, ganz zufällig, auf einem Ausflug mit einem von Pferden gezogenen Bus, flüsterte jemand dem Unternehmer scherzhaft den Begriff Rolex ins Ohr, der Wilfsdorf auf Anhieb so gefiel und begeisterte, dass er ihn als Firmennamen beibehielt.

Denn Rolex ist ein Name, der sich gut anhört, zugleich in jedem europäischen Land gleich pronunziert wird und zudem genug Platz auf der Uhr lässt um weitere Gravuren vorzunehmen.

Die Marke im WW2

Als bekannt wurde, dass viele deutsche Offiziere den britischen Gefangenen ihre Rolex-Uhren abnahmen und sich diese selbst aneigneten, fuhr Wilsdorf mit einer fairen Geste für britische Piloten und Soldaten auf, die sich eine Rolex-Uhr anschaffen wollten, bevor sie in den Krieg zogen:

Dabei sollte es britischen Soldaten möglich sein, ihre Rolex erst zu bezahlen, wenn sie mit ihr aus dem Krieg zurückkämen. Es bestand ebenfalls die Möglichkeit, eine Uhr aus dem Gefangenenlager hinaus zu bestellen und erst bei Rückkehr zu bezahlen. Dies sollte den britischen Soldaten eine gewisse Sicherheit geben.

 

 

Bildquellen

  • Rolex Cellini Collection: Rolex
  • rolex-datejust-pearlmaster: ROLEX
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