High Performance mit Codenamen „AM RB 001“

Wie Aston Martin neben der Rennstrecke nun auch die Straßen erobert

Aston Martin gilt als die britische Vorzeigemarke. Unter ihrem Namen vereinen sich Werte wie Stilsicherheit, Eleganz, sportliche Finesse und nicht zuletzt der Charakter eines englischen Gentleman. Durch Exklusivität und die sportlich aber dennoch elegante Optik bestechend, war es kein Wunder, dass ein Aston Martin als Begleiter für James Bond avancierte.

Doch nun setzt die britische Luxusmarke ganz neue Maßstäbe für die Straße: Mit dem High Performance Straßenrenner Aston Martin Valkyrie bringt der Autobauer aus dem vereinigten Königreich einige neue Aspekte für ein unvergleichliches Fahrerlebnis, das abseits der Rennstrecken stattfindet.

©Aston Martin

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Der Aston Martin Valkyrie mit seinem unvergleichlichen Design

Der Valkyrie fällt als erstes durch seine Optik auf: In Form eines 2-türigen Coupes erinnert das Modell doch an andere High Performance Straßenrenner wie den Pagani Zonda F oder an eine leichte Version des Bugatti Chiron. Tatsächlich soll sich der Valkyrie aber charakterlich eher an den Maßstäben von McLaren‘s P1 orientieren – mit dem Unterschied, dass der Valkyrie als Straßenauto angedacht ist.

Wer sich bereits von dem F1 inspirierten Design faszinieren lässt, wird sich über die Tatsache begeistern können, dass niemand geringerer als Adrian Newey hinter dem Design und der Entwicklung des neuesten Aston Martin Sprosses steckt.

©Aston Martin

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Newey gilt als der erfolgreichste F1 Designer überhaupt, er kreierte mit Red Bull zusammen die Siegermodelle der Jahre 2010 bis 2013 und ist für seine Liebe zu aerodynamischen Eigenschaften bekannt geworden. Auch wenn der Valkyrie nicht zu 100 % auf aerodynamische Performance setzt, ist der Anspruch an einen Rennwagen doch gegeben. Selbst die Tatsache, dass es sich um einen Wagen für die Straße und den nicht ganz alltäglichen Alltag handeln soll, tut dem Charakter eines Rennwagens keinen Abbruch.

Um seinen Traum von einem High Performance Straßenrennwagen zu verwirklichen, arbeitet Newey nicht nur in Kooperation mit Red Bull und Aston Martin zusammen am Valkyrie, sondern bedient sich auch was den technologischen Kern angeht, bei den Besten der Besten.

Leistung & Kooperationen

Der Aston Martin Valkyrie mit dem Codenamen AM RB 001, der stetig an die Zusammenarbeit von Aston Martin und Red Bull erinnert, ist mit einer Hybridtechnologie ausgestattet, wie man sie sonst bei den LMP1-Rennwägen vorfindet und sie auf ein Leistungslevel von bis zu 1300 PS hebt.

Um diesen Standard auch dem Valkyrie zuteil werden zu lassen, bedient sich Newey bei Rimac, einem der führenden Hersteller für Batterien, der mit seinem KERS-Hybrid-System für die optimale Grundlage in Sachen Fahrperformance sorgt.

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Als Herzstück des Antriebes gilt der 6,5Liter V12-Motor von Crossworth, der für einen unvergleichlichen Antrieb sorgt und eine hohe Leistungskurve generiert. Dabei eignet sich dieser Motor bestens für eine 1:1 Übersetzung von Leistung auf Gewicht. Für den Aston Martin Valkyrie ist der Crossworth-Antrieb daher die erste Wahl, er erhöht das Gewicht des Wagens nicht unnötig und unterstützt dabei die Eigenschaften des Valkyrie, wie es kein anderer könnte. Mit einem Gewicht von 900-1000 Kilogramm und einem durchschnittlichen PS-Wert von 900-1000 PS, je nach aktuellem Batteriestand bedeutet das eine Übersetzung von 1 Ps pro Kilogramm Eigengewicht, was einen entscheidenden Faktor für die gewünschten Eigenschaften des Aston Martin Valkyrie darstellt.

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An dem Projekt sind neben den eben genannten High Performance und bekannten Rennmarken auch Größen wie Bosch vertrieben,die sich um die technischen Komponenten für den Valkyrie kümmern, aber auch Marken wie Wipac oder Michelin sorgen nicht nur optisch für eine Aufwertung, sondern fügen sich Performance orientiert optimal in das Gesamtbild ein.

Ein weiteres Highlight stellt die 7-Gang-Schaltung von Ricardo dar, die für die perfekten Schaltmomente sorgt und einen weiteren namhaften Mitstreiter von höchster Reputation und Qualität mit ins Spiel bringt.

Einzigartiges Konzept des Aston Martin Valkyrie

Neben diesen Besonderheiten scheint aber vor allem die Kombination aus Optik und Racing-Performance durch die Vielzahl an Einzigartigkeiten: Der Aston Martin Valkyrie setzt auf ein Design aus Carbon-Fasern. Dieses Design verhilft dem Auto nicht nur zu einer exklusiven und edlen Optik, die gleichzeitig die sportliche Komponente einbindet, sondern schafft durch ihre Eigenschaften, besonders das Gewicht betreffend, einen enormen Vorteilgegenüber den Konkurrenzmodellen, die auf Stahlteile setzen, denn: Im Aston Martin Valkyrie wird auf Stahlteile verzichtet, um das optimale Gleichgewicht von 1:1 zwischen Leistung und Gewicht aufrecht zu erhalten.

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Der Asyton Martin Valkyrie leitet eine neue Generation von Hypercars ein, die ein unvergleichliches Fahrgefühl auch auf regulären Strecken und Straßen verleihen. Die Exklusivität des ca. 3 Millionen Euro teuren Wagens wird noch einmal durch die strenge Limitierung des Fahrzeuges unterstützt: Es gibt weltweit nur 175 AM-RB 001-Modelle frei zum Erwerb.

Davon werden 150 als straßentaugliche Variante zum Verkauf gestellt und 25 Modelle als exklusive Ausführungen nur für die Rennstrecke verfügbar gemacht und können voraussichtlich ab 2018 geliefert werden.

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