Das Handwerk eines Uhrmachers zeichnet sich nicht nur durch Perfektion und präzise Arbeit aus, vielmehr ist es die Hingabe des Bauers, die in jedes Modell einfließt und es belebt.

Die Uhren von Breguet sind mindestens genauso renommiert wie das Unternehmen selbst – geprägt von einer langen Historie und zahlreichen Erfindungen – zeichnen sich beide durch die Leidenschaft aus, nach der die Kunst des Uhrmachens verlangt.

Montres Breguet

Die Geschichte des Unternehmens Breguet beginnt bereits im 18. Jahrhundert, als Abraham-Louis Breguet sich entschloss, eine Lehre als Uhrmacher in Versailles und Paris zu beginnen, die in der Gründung des Uhrmachergeschäfts Breguet im Jahre 1775 mündete.

Bereits kurz nach der Eröffnung seines eigenen Geschäfts, zeichnete sich Breguet durch seine Neugier und die daraus hervorgehenden Innovationen rund um Uhren aus:

So wetteiferten die führenden Uhrmacher im späten 18. Jahrhundert darum, eine Repetieruhr zu fertigen, die es auch im Dunkeln möglich machte, die Zeit abzulesen. Dazu bedurfte es zweifelsohne eines akustischen Signals, das – überlicherweise im Viertelstunden-, Achtelstunden- oder Minutentakt – anschlug um die Zeit auch ohne den Blick auf die Uhr anzugeben.

Da es gängig war mit Glocken zu arbeiten um eben jenen akustischen Reiz zu erzeugen, optimierte der junge Breguet das Verfahren der Tonausgabe bei Repetieruhren indem er anstelle von Glocken eine Tonfeder erfand und diese in seine Uhren einsetzte.

Nur wenige schafften es, dass Uhren im Minutentakt feine Töne ausgaben, um sich zeitlich optimal orientieren zu können, doch Breguet meisterte diese Kunst des Uhrmachens, die ein ungemeines Geschick erforderte.

Auch war der Klang der Tonfeder weniger aufdringlich als der einer Glocke.Ein weiterer Vorteil bestand in der Einnahme des Platzes: Die Tonfeder war deutlich platzsparender, was es Breguet ermöglichte, auch schmalere Uhren zu gestalten.

Diese Erfindung brachte im bereits 1783 große Kunden aus der aristokratischen Schicht ein und förderte seinen Ruf ungemein.

Doch die wohl größte Erfindung des Uhrmachers bestand im ersten belegten Entwurf einer Taschenuhr, die an Carolin Murat, Königin von Neapel, verkauft wurde.

Ungeachtet dessen, das heute einige Unterlagen lückenhaft sind, zum Beispiel was die genaue Gestaltung des Schlussbandes betrifft, ist es eine herausragende Leistung gewesen eine Uhr nach den hohen Ansprüchen der Königin von Neapel zu fertigen, besonders in einem bis dato noch unbekannten Format.

Diese Pionierleistung ist maßgebend für die Zukunft gewesen und beeinflusst unseren Alltag heute noch, aus dem die Armbanduhr nicht mehr wegzudenken ist.

Im Zuge des Erfolgs schlossen sich der Kundschaft nicht nur gesellschaftlich Hochgestellte an, sondern auch Dichter und Schriftsteller, die nicht nur die Präzision der Uhren, sondern auch ihre ästhetischen Werte lobten.

Die Classique-Kollektion

Im Gedenken an die Schriftsteller, die den Kundenkreis Breguets bereicherten und an die verinnerlichten Werte des Traditionsunternehmens erinnern – Luxus, Kreativität und Rafinesse – hat Breguet sich entschlossen eine Kollektion von edlen Schreibgeräten zu produzieren.

Das Set ist inspiriert von der gleichnamigen „Classique“-Uhren-Kollektion und teilt auch optische Eigenschaften mit den Chronographen: So liegt dem Design ein, für Breguet typischer, neoklassizistischer Stil zugrunde, der mit Schlichtheit auftrumpft und die wenigen Gravuren dadurch stärker hervorhebt und wie eine Unterschrift erscheinen lässt, die die Identität jedes einzelnen Stückes betont.

Wie die Uhren, so sind auch die Schreibgeräte präzise Werkzeuge: Bestehend aus einem Füller, einem Tintenroller und einen Drehbleistift bietet die Kollektion das optimale Schreibgerät für jeden erdenklichen Zweck. Ob einzeln oder als Komplettset, es bleibt dem Kunden selbst überlassen, mit welchem Schreibgerät er der perfektionistischen Arbeit Breguets vertrauen möchte.

Besonders im Zusammenspiel mit einer der „Classique“-Uhren wirken Füller, Tintenroller oder Drehbleistift noch einmal harmonischer zusammen und runden den Stil des Benutzers ab.

Die verschiedenen Teile der Kollektion sind, wie ihr Uhren-Pendant, mit einer Borde an den Seiten guillochiert und tragen einen eingravierten Briguet-Schriftzug, der sie als unverwechselbar auszeichnet.

Die Ringe aus 18-Karat Weißgold verleihen jedem Modell edle Anmut, wobei der Füllfederhalter wahlweise auch mit Rosègold-Ringen gewählt werden kann, um den hohen Ansprüchen der Kundschaft weiter gerecht zu werden und das höchste Maß an Individualisierung zu bieten. Die Feder ebenfalls aus 18-karätigem Gold.

Alle Modelle verfügen über ein mattes Titangehäuse, das nicht nur luxuriös anmutet, sondern auch im Zusammenspiel mit den Weiß- beziehungsweise Rosègold-Einsätzen eine elegante Harmonie erzeugt.

Als Zubehör sind für den Füllfederhalter ein Tintenfass sowie Patronen, für den Tintenroller eine Ersatzmine, sowie 5 blaue und Graphitminen für den Drehbleistift im Lieferumfang enthalten.

Zusätzlich dazu gibt es einen Spitzer aus Titan, dem Stil der Schreibgeräte entsprechend, mit integriertem Radiergummi, ein Leder-Etui für zwei Stifte sowie eine Holzschatulle mit Intarsienarbeit.

Das hochwertige Set stellt jedem ein präzises und hoch-ästhetisches Werkzeug zur Seite – nicht nur um Luxus, Kreativität und Rafinesse zu erfahren – sondern auch und viel mehr, um diese Werte selbst im literarischen Bereich umzusetzen. Wer zu Briguets erlauchter Kundschaft zählt, hat etwas mit Größen wie Napoleon Bonaparte, John Fowles, Winston Churchill oder Arthur Rubinstein gemein.

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Bildquellen

  • Breguet_CoffretComplet (1): Breguet
  • Breguet_Classique_7147 (1): Breguet
  • Breguet_WritingInstruments: Breguet
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