Wer sich schon für die Geschichten von Sindbad, Ali Baba oder Aladin begeistern kann, für den stellt Neha Prasada‘s Titel „Dinner mit den Maharadschas“ eine wahre Bereicherung dar.

Auch wenn es sich in erster Linie um ein Kochbuch handelt, so ist es doch auch lesenswert für alle, die der Faszination „1001 Nacht“ nachgehen wollen.

Auf 256 Seiten bestesteht mit „Dinner mit den Maharadschas“ die Möglichkeit nicht nur in eine orientalische Welt abzutauchen, sondern auch kulinarisch nachzuvollziehen und seine eigene kleine Geschichte und Erfahrung zu den orientalischen Sagen zu ergänzen.

Schon bevor das Buch aufgeschlagen wird, verbreitet es die Atmosphäre, die den Leser in den Bann der Geschichten von „1001 Nacht“ zieht:

Dinner mit den Maharadschas Cover

Der edle violette Einband aus Samtvelours zeichnet sich mit einem außergewöhnlichen Silberschnitt aus und wird durch eine Silberprägung ergänzt, wodurch der orientalische Flair mit der Anmut der Maharadschas verbindet und dargestellt wird. Im Buch befindet sich eine Einstecktasche für die Broschur mit den Kochrezepten, diese ist nicht nur äußerst praktisch, sie betont auch den Aspekt des luxuriösen Lebens der Maharadschas in Indien.

Das Buch ist keine bloße Sammlung bekannter Rezepte, es erzählt Geschichten und geht über den Anspruch an ein bloßes Kochbuch hinaus:

Liebevoll werden zehn verschiedene indische Fürstenfamilien vorgestellt. Dabei werden nicht nur ihre kulinarischen Traditionen vorgestellt, sondern auch geschichtliche Hintergründe und Aspekte vorgestellt, die für die einzelnen Familien erheblich waren.

Das liefert nicht nur Einblicke in den kulinarischen Alltag, sondern lässt den Leser auch an de Sitten und Gebräuchen Indiens teilhaben: So erfährt man sogar, von welchem Tafelgeschirr gespeist wurde und welche kulturellen Hintergründe sich einem bisher entzogen haben.

Dinner mit den Maharadschas Geschirr

Doch schließlich steht die Kulinarik im Vordergrund, denn in erster Linie handelt es sich bei „Dinner mit den Maharadschas“ um ein Kochbuch: Der kulturelle Hintergrund kann oft in Einklang mit der kulinarischen Linie gebracht werden, während der Leser etwas über die Naturphilosophie der Upashinaden erfährt, lernet er im gleichen Zuge die Grundlagen von Ayurveda und entwickelt ein Verständnis für die Rollen der verschiedenen Gewürze und Kräuter in den indischen Gerichten.

Angeheitert werden die Rezepte von Anekdoten und Geschichten über die verschiedenen Fürstenfamilien, trotz des luxuriösen Anspruchs eines Maharadschas von zwölf-Gänge-Menüs und dem Speisen vom edelsten Porzellan der Welt, sind die Gerichte doch oft erstaunlich simpel und lassen sich auch in der alltäglichen Küche einbinden, auch ohne die zwölf-Gänge-Regel zu befolgen.

Die Erzählungen rund um Kultur und Essen werden mit fantastischen Bildern aufgewertet, bis ein Gesamtwerk entsteht, das dem Leser einen authentischen Einblick in das glanzvolle Leben eines Maharadschas vermittelt – ein Schatz unter den Büchern.

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