Das den Giebel des Kurhauses in goldenen Lettern verzierende lateinische Credo „Freude empfängt Dich hier, entsteigst Du gesundet dem Bade“, ist keineswegs nur ein philosophischer Wohlklang, der die Architekturfassade kleidet, sondern wesentliches Leitmotiv des Kempinski Grand Hotel Heiligendamm.

Die sehr persönliche, auf die individuellen Wünsche des Gastes ausgerichtete Dienstleistungskultur gepaart mit stilvoll geführter Gastlichkeit, erweist sich als eine grundlegende Charaktereigenschaft des noblen Hauses, dessen aufmerksamer und hochdiskreter Service den Gast in eine stets freudvolle Stimmung zu versetzen vermag. Zum unverwechselbaren Charme dieses maritimen, auf höchsten Komfort und Luxus bedachten Refugiums gehört die einzigartige exklusive Lage mit direktem Zugang zum Ostseestrand sowie die klassizistische Anmut der eleganten „weißen Villen“ des Grand Hotels, die als erlesenste Objekte der deutschen Bäderarchitektur gelten. Die geruhsame Weite der Ostsee, ausladende, weiträumige Sandstrände und die waldreiche Umgebung bilden mit dem architektonischen Ensemble des Grand Hotels eine in sich stimmige Einheit, die auf das ganzheitlich ausgerichtete Wohlbefinden der Gäste bedacht ist. Hierfür dienen 225 luxuriös ausgestattete, großzügig angelegte Zimmer und Suiten sowie ein prunkvoller Spa- & Beautybereich.

Charisma eines Luxus-Resorts

Die Historie des ältesten Seebads Deutschlands ist eng verwoben mit Herzog Friedrich Franz I. von Mecklenburg-Schwerin, der das britische Understatement, im Meer zu baden, nach Deutschland brachte und 1795 mit der Errichtung eines Badehauses in Heiligendamm das erste Seebad Deutschlands gründete. Aus diesem früheren Badehaus, das zu den ersten gemauerten Steingebäuden des Architektur Ensembles zu zählen ist, geht das heutige „Haus Mecklenburg“ mit seinen 35 prachtvollen Doppelzimmern und 17 repräsentativen Suiten hervor. Im Jahre 1816 schloss sich im rechten Winkel zum Badehaus der Bau des erhabenen Kurhauses an – dem zentralen Kern sowie Wahrzeichen des Grand-Hotel-Ensembles. Seine strenge architektonische Gliederungsstruktur sowie die symmetrische Ausrichtung zur Seeseite hin, die der Baumeister Carl Theodor Severin der klaren Sprache eines dorischen Tempels nachempfand, trägt die klassizistischen Grundzüge der Schinkel’schen Schule. Das einstige „Empfangs-, Gesellschafts-, Tanz- und Speisehaus” sieht sich nach wie vor dem kulinarischen Hochgenuss verpflichtet. So verbirgt sich im Kurhaus- Tempel das elegante Kurhaus-Restaurant, das von einer leichten, regional inspirierten Küche geprägt ist, die vor allem mit frischen Produkten vom eigenen Landgut Vorder Bollhagen – wie etwa Wild aus eigener Jagd, Geflügel aus natürlicher Aufzucht, Gemüse und Getreide aus biologischem Anbau – überzeugt.

Grandioser Ausblick und pittoreske Liebelei

Das exquisite Buffet-Frühstück auf der weiträumigen Säulenterrasse des Kurhauses kann man mit Blick auf ein belebendes Meerespanorama genießen. Zum erlesenen Dinner-Arrangement wiederum lädt der imposante Salon des Kurhauses ein, der die noble Aura der Salonkultur des 19. Jahrhunderts aufleben lässt. Gleich nebenan, im etwas überschaubarer dimensionierten Restaurant „Friedrich Franz“ – dem exklusiven Gourmet-Tempel des Kurhauses –, zelebriert man, umgeben von filigranen, handbemalten Seidenbespannungen, die feinen kulinarischen Kreationen des Sternekochs Ronny Siewert. Dem bauhistorischen Zeitgeist entsprechend entstand 1848 hinter dem Kurhaustrakt die in romantischer Manier errichtete Burg Hohenzollern. Unter dem zinnenreichen Haupt des pittoresken Bauwerks verbergen sich 12 luxuriöse Doppelzimmer und 9 Suiten. Entsprechend dem mittelalterlich-royalen Nimbus des Bauwerks ist das Interieur in leuchtendem Blau und Mahagoni-Möbeln gehalten. Im rechten Winkel zur Burg erstreckt sich die Orangerie, deren zur See ausgerichteten Terrassen zum Sonnenbaden einladen. Erst mit dem Bau des Grand Hotels im Jahr 1886 parallel zum Haus Mecklenburg figurierte sich ein hufeisenförmiger Platz, innerhalb dessen das Kurhaus eine zentrale Achse einnimmt. Das Bauwerk bildet zugleich das repräsentative Entrée zur Straßenseite. Die „Nelson Bar“ mit ihrer großzügigen Außenterrasse und einem fantastischen Blick auf die Seebrücke und das Meer ist nicht nur für den obligatorischen English Afternoon Tea ein beliebter Treffpunkt. Im benachbarten Severin Palais – dem einzigen Neubau der Hotelanlage – befindet sich unter anderem der 3.000 qm große Spa-Bereich. Helle Möbel in den Farbkombinationen beige, grün und rosé verleihen dem Bauwerk eine durchweg erfrischende Stimmung. Nebst allen hohen Standards, die ein mondänes Grand Hotel der höchsten Luxuskategorie anzubieten hat, sowie dessen architektonisch definierten Einzigartigkeit, ist dieses glanzvolle Kempinski Ressort vor allem eine vorzügliche Enklave frei von Hektik und Terminen – eben ein Ort angenehmer Leichtigkeit, inspirierender Ruhe und erfüllender Muße, den man verinnerlichen sollte.

ADRESSE

Kempinski Grand Hotel Heiligendamm
Prof.-Dr.-Vogel-Straße 16-18 • 18209 Bad Doberan – Heiligendamm
Telefon: 038203 740-0 • Telefax: 038203 740-7474
Bei Reservierungswünschen:
Telefon: 038203 740-7676 • Telefax: 038203 740-7699
E-Mail: reservations.heiligendamm@kempinski.com
www.kempinski-heiligendamm.com

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