Paloma Picasso bei Tiffany & Co.

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Die Kolumne von Marie-Christine Baroness von Ungern-Sternberg Tiffany & Co. feierte das 30-jährige Jubiläum der exklusiven Zusammenarbeit mit der Schmuckdesignerin Paloma Picasso mit der Lancierung dreier neuer, gewagter Kollektionen der Luxus-Designerin, die ihre Vorliebe für grafische Details widerspiegeln.

Als Tochter des weltberühmten Malers Pablo Picasso wuchs Paloma Picasso in einem schöpferischen Umfeld in Paris und Südfrankreich auf. Hier wurden schon früh die Weichen für ihr eigenes künstlerisches Schaffen in der Welt des Schmucks gestellt. Wie viele Kinder berühmter Eltern hatte auch Paloma Picasso den Wunsch, aus dem Schatten des überaus erfolgreichen Vaters zu treten. Ihre besondere Begabung im Schmuckdesign zeigte sich schon früh und sie entwickelte im Laufe der Jahre eine unverwechselbare und sehr persönliche Handschrift – einen Stil, der verspielt, überschwänglich und faszinierend zugleich ist.

Als sie ihrem Freund Yves Saint Laurent nach ihrer Ausbildung als Goldschmiedin ihre ersten Werke präsentierte, beauftragte er sie direkt mit dem Entwurf von Schmuckstücken als Vervollkommnung seiner Modekollektion.

Tiffany PALOMA'S MARRAKESH TASSEL PENDANT

Tiffany PALOMA’S MARRAKESH TASSEL PENDANT

John Loring, der 1979 Direktor des Musée Picasso in Paris war, lud sie ein, ein Tischgedeck zu entwerfen, das anlässlich einer Ausstellung von Tiffany präsentiert werden sollte. Schon ein Jahr später begann die fruchtbare Partnerschaft zwischen Paloma Picasso und der Londoner Luxusmarke Tiffany & Co. Ihre erste Kollektion wurde mit unmittelbarem Erfolg ausgestellt. Sie hat wie kein anderer Designer große Farbsteine in allen Schattierungen im Schmuckdesign integriert. Bereits 1981–82 wurde Paloma Picassos Farbsteinkollektion im Blue Book lanciert. Niemals sahen Farbsteine großartiger, luxuriöser und prächtiger aus. Überdimensionierte Formen zeichnen ihre Farbsteinkollektion aus: ein 284-karätiger Peridot, ein flammend roter Rubellit von 56 Karat und ein aus Brasilien stammender 134-karätiger Aquamarin. In der New York Times sprach man im Kontext der Blue-Book-Ausstellung von Palomas „Pflaumen.“

In ihren aktuellen Schmuckkollektionen anlässlich des 30-jährigen Jubiläums greift Paloma Themen auf, die den unaufhaltsamen Verlauf ihrer Karriere begründeten, z. B. die großzügig geschnittenen, runden Medaillon-Anhänger aus glutrotem Jaspis, schwarzem Onyx, intensiv-blauem Lapislazuli und lebhaftem jadegrünem Nephrit, eingebettet in gitterförmige Fassungen aus glänzend poliertem 18 Karat Gelbgold. Anfänglich noch inspiriert von Elementen des Graffiti und geometrisch exakten Formen, bedient sich Paloma in ihren neuen Entwürfen feingliedriger Strukturen, die von islamischen Gittermustern inspiriert sind. Sie dienen als Motto für „Marrakesh“, eine unwiderstehlich schlichte und zugleich komplex designte Kollektion: Charakteristika, die die eigene Persönlichkeit der Künstlerin durchscheinen lassen.

Die Gitterformen, die von den Motiven marokkanischer Kacheln beeinflusst sind, finden sich in den eleganten Verzierungen auf Schmuckstücken wie den flächig gearbeiteten, breiten, rautenförmigen Ohrringen und voluminösen Armreifen aus Sterlingsilber oder 18 Karat Gelbgold wieder. Ihr einmaliges Gespür für das Zusammenspiel reichhaltiger, heller und farbiger Komponenten spiegelt sich in einer Reihe runder und eiförmiger Anhänger mit funkelnden Diamanten, Smaragden und Türkisen.

Viel schlichter erscheint der Schmuck der „Hammered Circles“-Kollektion, dessen weich gehämmerte Textur als Palomas typisches Stilmerkmal in zarten, ätherisch anmutenden Modellen erscheint: ein Gegensatz zu den robusten Verbindungsgliedern früherer Kollektionen und Ausdruck von Sonnen- und Mondschein, die sie immer noch inspirieren. „Die Technik des Hämmerns“, so Paloma Picasso, „verleiht Gold und Silber einen besonderen Farbton und verschafft den Edelmetallen eine warme Ausstrahlung, die an den Ton echter Hautfarbe erinnert. Nachts erscheinen sie in einem ganz anderen Licht.“

Um dem 30. Jahrestag eine ganz persönliche Note zu verleihen, hat Paloma den Anhänger „Dove“ kreiert. „Mein Name, Paloma, ist spanischen Ursprungs und bedeutet weiße Taube. Dieses Tier gilt seit jeher als Symbol für Frieden und Unschuld“, erklärt Paloma Picasso. „Es gibt viele wunderschön romantische Lieder über ‚La Paloma Blanca‘. Eines davon hat mich als Kind immer zum Weinen gebracht. Ich habe die Taube kreiert, damit sie ihrer Trägerin ein Schutzengel sein möge.“

Tiffany [&] Co.

25 Old Bond Street
London W1S 4QB, UK

T +44 20 7409 2790

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customerservicede@tiffany.com

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