Rijksmuseum: Shylights – Eine Installation

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So manche Blume schließt des Nachts ihre Blüte – sowohl um Ressourcen zu erhalten, als auch um sich selbst zu schützen. Dieser Mechanismus, genannt Nyktinastie, inspirierte Studio Drift dazu, die kinetischen Lichtskulpturen Shylight zu entwickeln, welche nun dauerhaft in Amsterdams Rijksmuseum zu bestaunen sind.

Rijksmuseum @Studio Drifts „Shylights“

Meist sind menschengemachte Objekte statisch, während alles Natürliche, Subjekt ständiger Metamorphose ist. Studio Drifts Shylights sind die Antwort auf die Frage, wie leblose Objekte diese Bewegungen und Emotionen zum Ausdruck bringen können. Fünf Jahre lang beschäftigte sich Studio Drift mit dieser Frage und entwickelte in dieser Periode die Shylights. Lampen, welche aufgrund ihrer unberechenbaren, natürlich anmutenden Bewegungen nahezu lebendig wirken. Fünf der atemberaubenden blumigen Installationen entfalten, schließen, senken und heben sich elegant von der Decke des Rijksmuseums. Die nahezu endlosen choreographischen Möglichkeiten der Shylights kommen gerade bei einer Deckenhöhe von neun Metern brilliant zur Geltung. Und dies besonders dann, wenn dabei auch noch Musik ins Spiel kommt. Nachdem das Rijksmuseum so begeistert von der temporären Installation war, integrierte man sie in das feste Lichtkonzept des Museums, weswegen Besucher nun immer die Möglichkeit genießen, den eleganten Beleuchtungselementen beim grazilen Tanz zuzuschauen. (cd)

Rijksmuseum @Studio Drifts „Shylights“

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