ZwyerCaviar – 4 Fragen an Alexander C. Zwyer, CEO von ZwyerCaviar

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BITTE ERKLÄREN SIE DEN SLOGAN „DAS KASPISCHE VERMÄCHTNIS“.

AZ: Der Slogan ist ein Hinweis darauf, dass die Familie ihre Wurzeln neu entdeckt hat. Die Wurzeln der Familie Zwyer (‘Zwyer’ oder Zver bedeutet ‚Bestie’ in der slawischen Sprache) reichen zurück in die russische Stadt Astrakhan, der ehemaligen Heimat der Wolga Tataren. Es wird vermutet, dass die mongolische Invasion des 13. Jahrhunderts die Vorfahren der Zwyers in die Schweiz brachte, wo die Familie seit nun mehr als sieben Jahrhunderten lebt. Noch bis vor kurzem wurde die weltweite Nachfrage nach Kaviar und Störfleisch aus der Astrakhan Region gestillt.

WAS MACHT DEN ZWYERCAVIAR SO EINZIGARTIG?

@ Zwyer Caviar

AZ: Im Gegensatz zum Kaviar von wildgefangenen Stören können wir auf Grund bester ökologischer Ressourcen und dem wissenschaftichen und technischen Know-How das ganze Jahr hindurch eine konstant hohe Qualität garantieren. Hinzu kommt, dass für ZwyerCaviar nur auserlesene Zutaten verwendet werden, wie z.B. Flor de Sal aus der Algarve oder patagonisches Gletscherwasser aus den Anden. Dies äussert sich in einem einzigartigen und unverkennbaren Geschmack. Unser Kaviar hat Charakter und regt zum Träumen an.

WARUM IST KAVIAR AUS URUGUAY SO GUT?

Kaviar Private Selection @ Zwyer Caviar

AZ: Dies hängt meines Erachtens hauptsächlich von zwei Faktoren ab. Erstens eignet sich Uruguay auf Grund seines milden Klimas und sauberen Flusswassers optimal für die 16 Störaufzucht. Zweitens konnte sich die Familie Alcalde, die Besitzer der Störfarm, in den letzten Jahren ein erstklassiges Fachwissen im Aquafarming und in der Kaviarverarbeitung aneignen. Unser Kaviarmeister Roman Alcalde hält sogar Vorträge an internationalen Symposien und im Iran, dem Ursprungsland des Kaviars.

KANN MAN HEUTE KAVIAR NOCH MIT GUTEM GEWISSEN GENIESSEN?

AZ: Nicht wenn der Kaviar aus dem Kaspischen Meer stammt. Dort sind die Störbestände in den letzten Jahren um mehr als 90% gesunken. Bald wird es keine Störe aus dem Kaspischen Meer mehr geben. Das zeigen unter anderem auch die Fangquoten, welche die Anrainerstaaten des Kaspischen Meeres heute gar nicht mehr ausschöpfen können. Weiter gilt es zu beachten, dass das Kaspische Meer heute sehr stark verschmutzt ist, nicht nur mit Öl, sondern auch mit radioaktivem Müll. Kaviar ist reine Vertrauenssache, aber auch eine Gewissensfrage.

Bilder: Zwyer Kaviar

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