250 Jahre Baccarat – Das Kristall der Kaiser und Zaren

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In Lothringen liegt der kleine Ort Baccarat, wo vor nunmehr 250 Jahren das berühmteste Kristall der Welt hergestellt wurde. Der Edelglashersteller, der später nach Paris zog, versorgte unzählige Generationen des Adels, auch weit über Europa hinaus mit seinen berühmten Gedecken und später auch mit eleganten Kronleuchtern. Zum Jubiläum gibt es im hauseigenen Museum eine Ausstellung und auch ein Buch, das die Geschichte und Philosophie des Unternehmens darstellt.

250 Jahre Baccarat

Wer ein Baccarat Gedeck nutzen durfte, weiß warum Genießer von einem Erlebnis sprechen. Pure Eleganz inklusive exklusiver Optik und Haptik; ein Sektkelch der den Atem raubt; ein Stück französische Geschichte und dabei immer innovativ und in vollendeter Perfektion. Baccarat schafft es seit nunmehr 250 Jahren Trends zu setzen, verbindet dabei beispiellos zeitlose Eleganz mit traditioneller Fertigung und einem unverwechselbarem Look und schafft Luxus auf seine ganz eigene Weise.

Historische Wurzeln

250 Jahre Baccarat

250 Jahre Baccarat

Seit 1764, also lange bevor die französische Revolution stürmte, verstand man in Baccarat schon die Kunst der Kristallglasherstellung und bald darauf erwachte das Begehren der Großen nach diesem gläsernen Gold. So lieferte Baccarat nicht nur in nahe liegende Gefilde, wie etwa an das Herrscherhaus der Spanier oder an die britischen Royals, auch bis zum russischen Zaren und dem indischen Maharadscha exportierte die Manufaktur. Das erste Kunsthandwerkerhaus Frankreichs das buntes Glas herstellte, verfeinert bis heute mit von Hand gezogenen Echtgoldstrichen, die in Kombination mit in allen Facetten schimmernden Farbtönen und feinen Gravuren alle Stilepochen spielend überdauern konnten, ohne an Anziehungskraft und diesem Gefühl vom „Art de Vivre“ zu verlieren. Ikonisch und bahnbrechend dann das Design der Service-Linie „Harcourt“, die mit ihrer Namensgebung eine der ältesten französischen Adelsfamilien ehrt. Dass inzwischen der Begriff „Harcourt“ eher aufgrund der Gläserkunst bekannt wurde, ist somit als Begleiterscheinung von facettierten Schliffen zu verstehen, die jedes Lumen in den Kristallen zur Geltung brechen können und ihm das typisch brillante Funkeln verleihen, das als Visitenkarte der Linie Harcourt gilt und den Kreis der erhabenen Käuferschaft noch etwas erweiterte und das Spektrum an Rang und Namen um Größen wie die Könige von Thailand und Marokko oder Papst Johannes Paul II. ergänzte.

Bis heute eine glanzvolle Leistung

250 Jahre Baccarat

250 Jahre Baccarat

Und bis heute hat Baccarat kein bisschen Glanz verloren, wie die prachtvolle Ausstellung im firmeneigenen Museum in Paris beweist, die Besucher noch bis einschließlich 24. Januar willkommen heißt und vor allem mit gewaltigen, reich gedeckten Tafeln begeistert.
Ebenso glanzvolle Eindrücke und alles Wissenswertes aus 250 Jahre Baccarat erwartet die Leser des zum Jubiläum erscheinenden Buches, welches zu einer einzigartigen Reise ins Herz der Welt von Baccarat einlädt und auf 420 Seiten einen seltenen Einblick in die glanzvolle Historie dieser ganz besonderen Manufaktur gewährt, die wie eh und je jedem Glas den richtigen Schliff und funkelnden Glanz verleiht um dem exklusiven Prädikat „Baccarat“ gerecht zu werden.

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