Aston Martin

Aston Martin gilt seit jeher als eine der exklusivsten britischen Luxusschmieden in der automobilen Hochkultur. Das Unternehmen kann auf eine ereignisreiche und besondere Historie zurückblicken. Die Kultmarke steht für puren Luxus und Eleganz und war nicht umsonst über mehrere Jahrzehnte der Dienstwagen von James Bond.

Im Jahr 1913 wurde Aston Martin, von Robert Bamford und Lionel Martin als Bamford & Martin LTD gegründet. Nachdem das Unternehmen beim Aston Hill-Bergrennen in Buckinghamshire in England siegte, wurde das Unternehmen in Aston Martin umbenannt. Innerhalb eines Jahres baute man den ersten Aston Martin. Sieben Jahre nach der Gründung, wurde der Unternehmenssitz nach Kensington verlegt. Seinen ersten Auftritt im internationalen Motorsport hatte Aston Martin am Grand Prix von Frankreich im Jahr 1922. Aston Martin schickte gleich zwei Rennwagen ins Rennen und war damit überaus erfolgreich. Aufgrund von schwerwiegenden finanziellen Problemen, war Aston Martin gezwungen sein Werk 1925 zu Schließen. Glücklicherweise fand sich im darauffolgenden Jahr, eine Gruppe an Investoren und es kam zur Wiedereröffnung unter dem Namen Aston Martin Motors LTD. Schnell erholte sich der Konzern und es entstand ein Fahrzeugpalette, die sich mit den anderen Automobilherstellern messen konnte. Das Design und die Technik von Aston Martin hatte in der Branche eine große Anerkennung gefunden. Ein Höhepunkt des Unternehmens war die Teilnahme mit drei Rennwagen am 24-Stunden-Rennen von Le Mans im Jahr 1933. Alle Wagen erreichten die Podiumsplätze in der Klasse. Die Zahlen der Produktion stiegen in den dreißiger Jahren rasant an. 1939 kam der Aston Martin Atom auf den Markt, ein neuartiger Prototyp welcher über Einzelradaufhängung verfügte und auf einer früheren Form der Space-Frame-Bauweise für Fahrgestelle und Karosserien basierte. Ein zukunftweisendes Modell in modernem Stromliniendesign.

Q by Aston Martin  © ASTON MARTIN LAGONDA LIMITED© Aston Martin

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In den fünfziger Jahren erwarb der englische Geschäftsmann David Brown das Unternehmen gemeinsam mit der Marke Lagonda und führte Aston Martin zu weiteren Erfolgen. Im Jahr 1954 wurde die Produktion nach Newport Pagnell verlegt. In dem darauffolgenden Jahre entwickelte Aston Martin wahre Meilensteine seiner Unternehmensgeschichte. Ob der DB2/4, der DBR1 oder der DB4, alle Modelle waren von großem Erfolg geprägt. Ende der Fünfziger fuhr der DBR1 große Siege im Rennsport ein. Dazu gehörte neben dem Sieg des 1000km Rennens auf dem Nürburgring auch der Sieg beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Im Jahr 1963 wurde ein neues Modell, der Aston Martin DB5 eingeführt. Dieser galt und gilt bis heute vor allem unter den Liebhabern als das schönste Auto der Welt. Kein Wunder, dass diese Schönheit der Dienstwagen von James Bond wurde.Im Jahr 1972 bekam Aston Martin erneut neue Eigentümer, die Company Developments LTD aus Birmingham übernahm das Ruder. Und damit endete für viele die glanzvollste Epoche von Aston Martin. Keine drei Jahre später, musste das Unternehmen Konkurs anmelden. Ein Konsortium aus Peter Sprague und George Minden konnte jedoch Aston Martin retten. Das erste Modell unter der neuen Führungsriege, war der viertürige Lagonda. Zu Beginn der achtziger Jahre kam es erneut zum Wechsel in der Führungsspitze, Victor Gauntlett und Pace Petroleum kauften das Unternehmen und gingen eine Partnerschaft mit der Livanos Reederei ein. Auch eine Partnerschaft mit dem italienischen Designhaus Zagato wurde wiederbelebt, aus welcher der V8 Vantage Zagato entstand. Im Jahr 1987 kaufte die Ford Motor Company 75 Prozent von Aston Martin. Der V8 Volante war im selbigen Jahr wieder Dienstwagen im Bond Streifen The Living Daylight. Mit den neunziger Jahren wurde auch die Modellplatte von Aston Martin überarbeitet. Das Unternehmen stieg darüber hinaus wieder in die Rennsport Sparte ein. Ford steigerte seine Anteile und bekam die volle Kontrolle über Aston Martin. Der neue Fertigungsstandort war in Wykam Mill, Bloxham in welcher auch das Db Kürzel (das für David Brown steht) wiederbelebt wurde. Es folgte das Modell DB7 und der DB5. Dieser war in weiteren James Bond Filmen zu sehen (Golden Eye und Der Morgen stirbt nie). Im Jahr 2000 wurde die Produktion des 5,3-Liter-V8-Motors, welcher über 30 Jahre im Einsatz war eingestellt. Im Folgejahr wurde der fünftausendste Aston Martin DB7 gefertigt und der neue V12 Vanquish eingeführt. Dieser war unter anderem im James Bond Film Stirb an einem anderen Tag mit Pierce Brosnan zu sehen. Aston Martin eröffnete 2003 einen neuen Unternehmensstammsitz in Gaydon, Warwickshire.

Logo Aston Martin © ASTON MARTIN LAGONDA LIMITED© Aston Martin

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Auch die Produktionsanlagen wurden ausgebaut und so wurde ein Jahr später ein Aston Martin-Motorenwerk in Köln eingeweiht. Das Kölner Werk ist für die Produktion der V8- und V12-Motoren zuständig. Im Jahr 2006 führt Aston Martin den DBS ein, welcher im James Bond Film Casino Royale gemeinsam mit Daniel Craig seine Weltpremiere feierte. Ein Jahr später wurde das Unternehmen von Investment Dar und Adeem Investment gekauft, nachdem sich Ford von einem Großteil seiner Anteilen trennte. 2009 kündigte Aston Martin die Rückkehr der Marke Lagonda an und stellte den Aston Marton Rapide vor. Im Jahr 2011 wurde dann der V12 Zagato pünktlich zum fünfzigjährigen Jubiläum, der Partnerschaft vorgestellt und in limitierter Auflage gebaut. Auf Basis eines Toyota iQ, stellte Aston Martin erstmals den Kleinwagen Cygnet vor aber auch den stärksten PKW-Saugmotor der Welt mit 760PS , welcher sich im One-77 befand, der auf nur 77 Stück limitiert war und als Supersportwagen galt.
Im Jahr 2013 übernahm die Daimler AG fünf Prozent der Briten und stattete von da an, Aston Martin mit Mercedes-AMG Motoren aus. Inzwischen wagte das Unternehmen gemeinsam mit den Niederländern von Quintessence Yachts, den Sprung ins Wasser und stellte eine elf Meter lange Yacht mit einem Twin 520-PS-Motor vor. Die Aston Marin AM 37 Motoryacht.

Kontakt

ASTON MARTIN LAGONDA LIMITED
BANBURY ROAD,
GAYDON,
WARWICKSHIRE, CV35 0DB
ENGLAND

www.astonmartin.com

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Bildquellen

  • (1966-1969)-db6-volante-4: Aston Martin