Fabergé

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Faberge Chronograph

Faberge Chronograph

Im Zuge der Oktoberrevolution endete 1917 das Handwerk Fabergés, der seine Geschäftsanteile an seine Angestellten verkaufen und zunächst nach Finnland, dann nach Wiesbaden fliehen musste.

Erst das „Gorbatschow-Friedens-Ei“, das dem ehemaligen Präsidenten der Sowjetunion anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises überreicht wurde, erhielt 1991 wieder offiziell Einzug in den Kreml. Bei einer Galaveranstaltung in der Rüstkammer des Kremls wurde zu Ostern 2001 die Wiedereinführung von Fabergé in Russland gebührlich gefeiert.
Auf der Höhe seines Erfolgs unterhielt das Familienunternehmen Niederlassungen in Moskau, Odessa, Kiew und London mit mehr als 700 Mitarbeitern, davon allein 500 am Stammsitz in Sankt Petersburg. Neben Tafelsilber, Tischuhren, dekorativen Skulpturen und Metallschnitzereien, die Fabergé nach Vorbildern der russischen Volkskunst herstellte, entwarf er auch günstigen Modeschmuck im „westlichen“ Stil als Serienproduktion mit Strass und unedlen Metallen, insgesamt ungefähr 150.000 Stücke. Zu weiteren Ehren gelangte er, indem das schwedische Königshaus ihm 1897 den Titel des Königlichen Hofgoldschmieds verlieh und sein Werk als Beitrag Russlands bei der Weltausstellung 1900 in Paris ausgestellt wurde. Nach seinem Tod in der Schweiz bauten seine Söhne Eugène und Alexander das Juwelierunternehmen wieder auf. Dessen Tradition wird heute von der Juwelenmanufaktur in Pforzheim fortgeführt, die um 1890 von Victor Mayer (1857–1956) gegründet wurde, dem neben Mohr Time einzigen autorisierten Werkmeister von Fabergé.

Mit der ersten Uhrenkollektion seit der russischen Oktoberrevolution 1917 knüpft Fabergé nahtlos an seine Tradition als Createur von außergewöhnlichen Kostbarkeiten mit höchsten handwerklichen Ansprüchen an. Der Serienname Agathon ist eine Hommage an den jüngeren Bruder von Peter Carl Fabergé, der mit seinen brillanten Entwürfen wesentlich zum ersten großen Erfolg der Marke Ende des 19. Jahrhunderts beitrug. Im zeitlos-eleganten Design und in der Anwendung der authentischen Fabergé-Techniken, die in aufwendiger Handarbeit jedem Exemplar seine Einzigartigkeit verleihen, bleibt die Inspiration durch die historischen Vorbilder weiterhin spürbar.

So kreisen die formmarkanten, gebläuten Stahlzeiger über zwei Ziffernblätter aus hochwertigem Sterlingsilber und wertvollem Weißgold mit blauem Email, das die originale Handschrift Fabergés trägt. Durch die firmentypische Strahlenguilloche im Zentrum der Ziffernblätter entstehen Tiefendimensionen und Lichtreflexionen, die an den Glanz facettenreicher Edelsteine oder die berühmten Ostereier des Zaren erinnern. Der fünffach gedrehte Saphirglasboden gewährt einen exklusiven Blick auf den präzise gearbeiteten Rotor, dessen stilvollen Rahmen ein dreiteiliges Uhrgehäuse aus massivem Weißgold bildet. Geschmückt von einem blauen Saphir in der kannelierten Krone und einem edlen Armband aus schwarzem Krokoleder ist die AGATHON REGULATEUR M 1124 eine wahre Augenweide. Der elegante Zeitmesser mit limitierter Auflage ist auch in der Variante mit einem Gehäuse aus Roségold, einem Ziffernblatt mit braunem Email und braunem Armband erhältlich. (sh)

Fabergé Suisse SA

Rue Pierre – Fatio 5
CH – 1204 Genf

T +41 22 707 1100

www.faberge.com
information@faberge.com

Bildquellen

  • Faberge Altruist 18-karat White Gold: Fabergé
  • Heritage White Enamel yellow gold Necklace: Fabergé
  • Emotion Charmeuse Ruby Ring: Fabergé
  • Palais Tsarskoye Selo Turquoise Charm: Fabergé
  • Emotion Gemstone Ring: Fabergé
  • Faberge Flirt 36mm 18-karat Yellow Gold Champagne Dial: Fabergé
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