Hotel Sacher Wien – Eine Legende zwischen Tradition und Moderne

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Das *****Superior Hotel Sacher Wien wurde 1876 von Eduard Sacher, dem Sohn des Erfinders der Original Sacher-Torte eröffnet und erlangte als Treffpunkt von Persönlichkeiten aus Adel, Politik, Wirtschaft und Kunst binnen kurzer Zeit Weltruhm. Seit 2004 empfängt Chefportier Wolfgang Buchmann und sein Team die Gäste des Hauses in seiner Portiersloge und weiß die individuellen Wünsche seiner besonderen (Stamm-)Klientel zu erfüllen. Insgesamt 380 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind tagtäglich für das Wohl der Gäste im Einsatz und verschaffen dem Haus sein ganz eigenes Flair und seinen unvergleichbaren Charme. Nicht zuletzt auch deshalb, weil persönliche Betreuung für die Gäste im Zentrum eines exklusiven Service steht: Nicht nur einmal wurde ein Geschäftsabschluss erleichtert, weil ein Gast im Hotel Sacher mit Namen angesprochen wurde.

„Wir sind ein traditionsreiches, aber auch innovatives Haus. Die Kombination von historischen Räumlichkeiten mit modernen Elementen gehört ebenso dazu wie die stete Integration junger Mitarbeiter in ein erfahrenes Team.“
Reiner Heilmann, Hoteldirektor des Sacher Wien

Sacher in motion

Seit rund zehn Jahren befindet sich „das Sacher“ – wie das Hotel in Wien genannt wird – in einem steten Wandel und in einer Phase der Erneuerung. Im Juni 2004 fiel der Startschuss für eine Renovierung, die es bis dato im Sacher noch nicht gab: Zwei Dachgeschoße mit einem einzigartigen Ausblick, 43 individuell gestaltete Hotelzimmer und Suiten in einer durchdachten Mischung aus traditionellem Ambiente und zeitgemäßem Stil, ein 300 m² großer Spa-Bereich sowie ein neuer Business-Bereich wurden geschaffen. Durch die Dacharchitektur im 6. und 7. Stock wurde es möglich, zusätzliche Contemporary Zimmer und Suiten zu offerieren. Modernstes technisches Equipment kombiniert mit einem zeitgemäßen Ambiente und luxuriösen Details kennzeichnen die Räumlichkeiten, die vom renommierten französischen Interior-Designer Pierre Yves Rochon gestaltet wurden.
„Grundsätzlich muss ‚das Sacher‘ in jedem Raum zu spüren sein. Wir sind eben kein normales Hotel. Gerade dafür schätzen uns die Gäste.“
Reiner Heilmann, Hoteldirektor des Sacher Wien

Zauber des Echten

Die Faszination dieses Hauses besteht nicht allein in den zahlreichen Besonderheiten, die es als Hotel, als Restaurant, als Kaffeehaus, als Bleibe für kurz oder lang, als Treffpunkt und Wohlfühlort aufzuweisen hat, die Faszination besteht auch in dem Umstand, dass es eine Art Museum ist; dass hier Kunstwerke hängen, für die so mancher Museumsdirektor lange Wege gehen würde. Kunst ist hier allgegenwärtig. Nicht bloß in den Veranstaltungsräumen. Auch auf den Gängen, in den Stiegenhäusern und in den herrlichen Zimmern und Suiten.

Kunst und Genuss

Und dann spürt man noch etwas, das fasziniert: dass die Sammlung nicht museal behandelt wird, dass es aktiv und ideenreich weitergeführt wird. Überzeugendstes Beispiel dafür ist das Restaurant „Anna Sacher“, eines der schönsten Hotelrestaurants dieser Welt. Hat doch dort in den letzten Jahren und fast unbemerkt Elisabeth Gürtler eine Sammlung innerhalb der Sammlung geschaffen, eine wunderbare Kollektion an Bildern Anton Faistauers, einem der bedeutendsten österreichischen Maler der klassischen Moderne. Auch die Küche ist eine Symbiose aus der Architektur des Hauses und der leichten, modernen Küche von Küchenchef Werner Pichlmaier.

„Wir wollen unseren Stil bewahren. Denn: Was ein Haute-Couture-Kleid von einem auf den ersten Blick genauso schönen Kleid von der Stange unterscheidet, ist seine Individualität. Und das Hotel Sacher ist, in ebendiesem Sinn, Individualität pur.“
Elisabeth Gürtler, Geschäftsführerin der Sacher Hotels

Wiener Institution

Kein Wunder, dass sich nationale und internationale Gäste aus Wirtschaft, Politik und Kultur die Klinke in die Hand geben – ob Hollywood-Größen wie Jane Fonda, Nicolas Cage, Sharon Stone, Bruce Willis, Anne Hathaway oder die Schauspielerin Sunnyi Melles sowie Dirigent Leonard Bernstein, die britische Königin Elisabeth II, die Mitglieder der Rockband AC/DC oder Friedensnobelpreisträger Kofi Annan – die Liste der berühmten Gäste, die gerne immer wieder kommen, ist schier endlos. Bis heute ist das Hotel Sacher mit seiner unverwechselbaren Atmosphäre und seinen illustren Gästen auch Inspiration für zahlreiche Filme, Theaterstücke und Lieder. Der Streifen „Hotel Sacher“ mit Willy Birgel und Hedwig Bleibtreu aus dem Jahr 1939 oder „Hallo, Hotel Sacher, Portier“ mit Fritz Eckhardt, Maxi Böhm und Elfriede Ott sind nur zwei Beispiele für die Popularität und Beliebtheit des Hauses. Nicht zuletzt auch deshalb ist das Hotel Sacher heute eine Wiener Institution, vergleichbar mit dem Stephansdom oder den Wiener Sängerknaben.

Bildquellen

  • Hotel Sacher Wien_2: Hotel Sacher Wien
  • Hotel Sacher Wien_11: Hotel Sacher Wien
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